Die Stadt Pößneck und ihr archäologisches Umland
Bestellnummer: 3-12-10
ISBN: 9783957412591
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Ein Großteil der Bodendenkmale des Saale-Orla-Kreises befindet sich im Bereich der Orlasenke und der nördlich angrenzenden Ostthüringer Buntsandsteinplatte. Die Orla als namengebender Wasserlauf für diese Region durchfließt die Senke von Ost nach West. Sie nimmt bei Köstitz, einem Ortsteil von Pößneck, das Flüsschen Kotschau auf und mündet ca. 15 km nördlich davon bei Orla münde in die Saale.
Die Gemarkung Pößneck liegt im Zentrum der Orlasenke, die eine Gesamtfläche von ca. 220 km² einnimmt. Der Mensch spielt in dieser Landschaft seit der Altsteinzeit eine Rolle. Mit der Ilsenhöhle unter der Burg Ranis und dem Gamsenberg in der Gemarkung Rehmen sind die bedeutendsten Fundstellen dieses Zeitabschnittes vertreten. Die Menschen des Jungpaläolithikums und hier vor allem die des Magdalénien (vor ca. 15.000–12.000 Jahren) sowie des Mesolithikums (vor ca. 10.000–8000 Jahren) suchten die klimabegünstigte Orlasenke immer wieder auf. Aus der Vielzahl der Fundstellen seien hier die Höhlen in der Döbritzer Schweiz, die Herthahöhle zwischen Brandenstein und Ranis und die Freilandstation auf dem Jägersberg zwischen Ludwigshof und Brandenstein genannt.
| Bücher |
| Autor / Herausgeber |
Thomas Queck mit Beiträgen von Hans Walter Enkelmann, Ulrike Meister, Torsten Montag, Heike Schneider, Arlett Serfling und Ines Spazier |
| Größe |
30,5 x 21,7 cm |
| Einband |
Festeinband |
| Ort / Erscheinungsjahr |
Langenweißbach 2026 |
| Details |
146 Seiten, viele Abbildungen, Tabellen und Tafeln, 30 x 21cm, Festeinband
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| Verlag |
in Kommission bei Verlag Beier & Beran |