Zeulenroda und Triebes sind seit dem 1. Februar 2006 eine Stadt. Beide Gemeinden hatten aber bereits davor eine mehrere hunderte Jahre lange gemeinsame und auch getrennte Geschichte. Teilweise wurden die beiden Städte unter einer gemeinsamen Herrschaft verwaltet, sehr oft gab es aber auch getrennte Fürsten für Zeulenroda und Triebes und es verliefen sogar Landesgrenzen zwischen den beiden Orten.
Es gab daher über viele Jahrhunderte viel Trennendes zwischen beiden Gemeinden und kaum die Gelegenheit, Gemeinsamkeiten zu entwickeln. Das mag auch daran gelegen haben, dass der Ort weitgehend auf die eigene Entwicklung fokussiert waren – was hinter der Landesgrenze geschah war weitgehend uninteressant (wenn nicht gerade ein Vogelschießen oder Jahrmarkt vor der Tür stand).
Ein verbindendes Element über die gesamten Jahrhunderte war dabei der Fluss Triebes. Beide Orte liegen an der Triebes und daher war die Entwicklung des Flusses auch ein Teil der Entwicklung von Zeulenroda-Triebes. Für Zeulenroda war die Triebes über viele Jahrhunderte aber in vor allem ein Grenzfluss, der die eigenen Ländereien von den umliegenden Gebieten abtrennte. Für den Ort Triebes selbst war der Fluss natürlich deutlich wichtiger und ein zentraler Faktor für die lokale Identität der Gemeinde.
Triebes hatte bei dieser bewegten Geschichte zeitlich gesehen etwas Vorsprung und wurde wahrscheinlich mehrere hundert Jahre vor Zeulenroda gegründet.
Zeulenroda besaß aber von Anfang an die bessere Lage an größeren Handelswegen und dazu bekamen die Einwohner auch mehr Freiheiten als die häufig leibeigenen Bauern in Triebes.nehm kurzweilig lässt Peer Kösling uns Kahla und seine Stadtgeschichte erleben.