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Soziale Bauherren und architektonische Vielfalt – Magdeburger Wohnungsbaugenossenschaften im Wandel

Soziale Bauherren und architektonische Vielfalt – Magdeburger Wohnungsbaugenossenschaften im Wandel
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„Mit einer Wohnung kann man einen Menschen erschlagen wie mit einer Axt", schrieb der Berliner Heinrich Zille einst unter eine seiner berühmten Milieuzeichnungen.
In Magdeburg waren die Wohnverhältnisse für die arbeitende Bevölkerung vor gut 100 Jahren noch verheerender als in Berlin. 230.000 Einwohner zählte Magdeburg zur Jahrhundertwende, um 1820 waren es gerade 20.000 gewesen. Gründe für die rasche Zunahme waren die Eingemeindung der Vorstädte Sudenburg, Buckau und Neustadt, vor allem jedoch die Industrialisierung, die Zehntausende vom Land in die Stadt lockte. Sie alle brauchten eine Wohnung.
Bis 1890 allerdings war Magdeburg preußische Festung und seine bauliche Erweiterung durch Festungswälle und Forts behindert. Also wurden die begrenzten Innenstadt-Flächen immer höher und dichter bebaut. Im „Knattergebirge“ lebten zu Beginn unseres Jahrhunderts 780 Menschen auf einem Hektar zusammen, es galt als der dichtbesiedelte Flecken Deutschlands. Enge Wohnverhältnisse bedeuteten zugleich ungesunde Wohnverhältnisse: Licht und Luft drangen kaum in die Hinterhöfe vor, Wasserzapfstellen und Aborte mussten von mehreren Familien gemeinsam genutzt werden.
 
Bücher
Autor / Herausgeber Renate Amann und Barbara von Neumann-Cosel
Größe 29,6 x 21,0 x 1,2 cm
Einband Broschur
Ort / Erscheinungsjahr Magdeburg 1996
Details 176 Seiten, zahlreiche Bilder und Abbildungen vorwiegend in Farbe, Baupläne und Lagepläne
Verlag Stadtplanungsamt Magdeburg
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